PV-Direktvermarktung und intelligente Einspeisesteuerung werden für immer mehr Anlagenbetreiber interessant. Das gilt besonders für ältere Anlagen, die aus der EEG-Vergütung fallen, für Anlagen ohne klassische Einspeisevergütung und für Gebäude, bei denen Nulleinspeisung wirtschaftliches Potenzial verschenkt.

Die einfache Logik „PV-Strom wird eingespeist oder nicht eingespeist“ reicht dafür nicht mehr aus. Moderne Gebäude haben Speicher, Wärmepumpen, Wallboxen, steuerbare Verbraucher und teilweise Mieterstrommodelle. Dadurch entsteht Flexibilität. Genau diese Flexibilität kann wirtschaftlich genutzt werden.

Intelligente Einspeisesteuerung für PV-Direktvermarktung mit Ferntec Energiemanagementsystem

Warum PV-Direktvermarktung wirtschaftlich spannend ist

Eine Kilowattstunde Solarstrom hat nicht zu jedem Zeitpunkt denselben Wert. In manchen Marktphasen ist Einspeisung besonders attraktiv. In anderen Situationen ist Eigenverbrauch, Batteriespeicherung oder die Verschiebung in Wärme wirtschaftlich sinnvoller.

Bei Anlagen ohne Vergütung oder nach Auslaufen der EEG-Vergütung ist PV-Direktvermarktung oft deutlich besser als Nulleinspeisung. Statt Überschussstrom abzuregeln, kann er vermarktet werden. In einzelnen Marktphasen sind dabei Einspeiseerlöse von über einem Euro pro kWh möglich.

Transparenzhinweis: Solche Erlöse sind nicht garantiert. Sie hängen vom Börsenpreis, insbesondere der EPEX-Marktsituation, vom Vermarktungsmodell und von den technischen Rahmenbedingungen ab.

Intelligente Einspeisesteuerung: Die Anlage bewertet Energie

Der Kern liegt in einer intelligenten Einspeisesteuerung. Sie entscheidet nicht nur nach dem aktuellen Überschuss, sondern bewertet, wo die Energie im nächsten Zeitraum den größten Nutzen erzeugt.

  • direkt ins Netz verkaufen
  • im Batteriespeicher halten
  • aus dem Speicher preisoptimiert vermarkten
  • im Gebäude selbst verbrauchen
  • in Wärmepumpe oder Pufferspeicher verschieben
  • für spätere Eigenverbrauchsphasen reservieren

Dazu werden PV-Ertragsprognosen, Verbrauchsprognosen, Batterieladestand, Speichergrenzen, aktuelle Preise, Preisprognosen, Netzbetreiber-Vorgaben und Vermarkter-Vorgaben zusammengeführt.

PV-Direktvermarktung aus der Dose

Das Energiemanagement muss nicht kompliziert sein. Unser Ansatz: Das Ferntec Energiemanagementsystem kommt steckerfertig auf einem kleinen Rechner, robust verpackt in unserer kultigen Dose.

Die Technik dahinter: lokale Steuerung, Einbindung von Wechselrichter, Speicher und Verbrauchsdaten, Prognosen, Preislogik und Fallback-Strategien. Für den Betreiber soll es trotzdem möglichst einfach bleiben: Dose auf, anschließen, kleine Einrichtung … fertig!

Energiemanagement statt starrer Nulleinspeisung

Statische Nulleinspeisung ist technisch einfach, wirtschaftlich aber nur eine Notlösung. Wenn Überschussmengen vorhanden sind, sollte geprüft werden, ob sie über Direktvermarktung nutzbar gemacht werden können.

Ferntec stellt dafür das Energiemanagementsystem bereit. Die Steuerung arbeitet lokal, bindet Wechselrichter, Speicher und Verbrauchsdaten ein und kann externe Preis- und Prognosedaten berücksichtigen. Das System bleibt dadurch kontrollierbar und kann mit Fallback-Strategien arbeiten, wenn Daten fehlen.

Direktvermarktung ist besonders stark in Kombination mit Mieterstrom

Bei Mehrfamilienhäusern wird PV-Direktvermarktung besonders interessant, wenn sie mit Mieterstrom zusammengedacht wird. Der lokal erzeugte PV-Strom kann zuerst für Mieter und Gebäude genutzt werden. Überschussmengen werden anschließend nicht verschenkt, sondern vermarktet.

Damit entstehen mehrere Erlös- und Nutzenbausteine: Eigenverbrauch im Gebäude, Mieterstrommodell, bessere Nutzung von Wärmepumpe oder Speicher und Direktvermarktung der verbleibenden Überschüsse.

Mehr dazu: Mieterstrom für Mehrfamilienhäuser.

Für welche Anlagen ist das interessant?

Die Direktvermarktung kann bereits ab dem ersten kWp möglich sein. Interessant ist sie besonders dann, wenn die Anlage wirtschaftlich mehr leisten soll als nur Eigenverbrauch oder Abregelung.

  • ältere PV-Anlagen nach Ende der EEG-Vergütung
  • Anlagen ohne Einspeisevergütung, zum Beispiel bei bestimmten geförderten Indachlösungen
  • PV-Anlagen mit Batteriespeicher
  • Gebäude mit Wärmepumpe, Pufferspeicher oder Wallbox
  • Mehrfamilienhäuser mit Mieterstromkonzept
  • gewerbliche Anlagen mit steuerbaren Verbrauchern

Wir kümmern uns um die Einordnung und Umsetzung

Direktvermarktung klingt aufwändiger, ist sie aber nicht. Entscheidend ist, dass Planung, technische Anbindung, Vermarktung und Energiemanagement zusammenpassen.

Ferntec unterstützt bei der Prüfung Ihrer PV-Anlage, bei der Planung neuer Anlagen und bei der Einbindung des Energiemanagementsystems. Die Vermarktung erfolgt über unseren Partner.

Transparenzhinweis: Der Link führt zu unserem Partner Luox. Wenn Sie über diesen Link eine Anfrage stellen oder einen Vertrag abschließen, kann Ferntec eine Provision erhalten.